Gentleman Peppone B.



 

Die sieben Wal- und Delphin-Schutz-Lieder ("Einsames Delphinchen", "Laßt uns frei",  "Ich wollte doch nur Leben", "Wale in Not", "Wal-Blues", "Wal-Halleluja" und "Freiheit oder Tod") sind in deutscher Sprache gesungen und mit authentischen Wal- und Delphin-Gesängen vereint.

 

Gesamt-Spiellänge:   39:15 Minuten.

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Texte:

1. Einsames Delfinchen

Ideengeber/Dirigent: Peppone Bottazzi
Text: Hanni Mooon
Musik: Richard Peel
Gesang,: Hanni Mooon
Gitarre: Bruno Why?
Baß: M50
Schlagzeug: Richard Peel
Mundharmonika: Richard Peel                                                                   
Aufnahme in der M50-Künstler-Werkstatt
Ton-Ingenieur: M50

Dauer: 4:13 Minuten
© 2007

Refrain:

Oh, liebes kleines Tinchen,
du kannst es nicht verstehen,
du einsames Delphinchen,
welch Unrecht ist geschehen!

Mit Freunden und Bekannten schwammst du im großen Meer,
du spieltest mit Verwandten, da kamen sie daher...
ein furchtbares Gemetzel brach über euch herein,
du bist ihnen entkommen und nun bist du allein.

Ziellos bist du geschwommen, dein Herzchen ist so schwer,
der Halt ist dir genommen, du fühlst dich unendlich leer.
Du kannst es noch nicht fassen - du klagst die Mörder an,
kannst nur die Menschen hassen, die euch das angetan

Wie friedlich war`s im Paradies, das einst nur euch gehörte,
der Mensch machte daraus ein Verlies, in dem er euch zerstörte.
Wann wird der Schrecken enden? Wann ist die Angst vorbei?
Wann wird das Blatt sich wenden? Wann stirbt die Barbarei?!?


2. Laßt uns Frei

Ideengeber/Dirigent: Peppone Bottazzi
Text: Hanni Mooon
Musik: Richard Peel
Gesang: Richard Peel, Hanni Mooon, Bruno Why?
Gitarre: Richard Peel
Schlagzeug: Hanni Mooon
Baß: M50
Authentischer Delphin-Gesang
Ton-Ingenieur: M50
Aufnahme in der M50-Künstler-Werkstatt
Dauer: 5:28 Minuten
© 2007



Wir sind immer lustige Gesellen,
perfekte Taucher unter den Wellen.

Stets friedlich, klug und sehr galant,
Delphine werden wir von Euch genannt.

Wir lieben einander, ob groß oder klein,
wir wollten auch eure Freunde sein.

Ein Delphinarium ist ein Knast,
der von uns fürchterlich gehaßt.

Wir leiden darin gar zu sehr,
haben wir doch keine Freiheit mehr.

Für Euch oder uns ganz einerlei,
ist Gefangenschaft einfach Quälerei!

Gefangenschaft ist unser Tod,
erspart uns bitte diese Not.

Wir haben doch nichts falsch gemacht.
Seid Ihr vielleicht nur unbedacht?

Euch geht es nur um das liebe Geld,
eine Hölle macht Ihr aus der Welt.

Mit Netzen, Unrat, Müll und Dreck,
nehmt Ihr uns unsern Atem weg.

Die Bestie Mensch hat es fast geschafft
und unser Volk dahingerafft.

Macht endlich Schluß mit diesem widerlichen Tun
und gönnt uns unseren Frieden nun.

-----------

Laßt uns glücklich sein ...

Nein, nein - sperrt uns bloß nicht ein ... Nein, nein - wir wollen in Freiheit sein ... Alle wollen Freiheit - Ihr wollt doch nur Geld!

Laßt das Töten ... doch um Himmels Willen sein ... Laßt uns frei ... laßt das Töten endlich sein ...


3. Ich wollte doch nur leben

Ideengeber/Dirigent: Peppone Bottazzi
Text: Richard Peel
Musik: Richard Peel
Gesang: Richard Peel (alle Stimmen)
Solo-Gitarre: Richard Peel
Schlagzeug: Richard Peel
Baß: Richard Peel
Ton-Ingenieur: Richard Peel
Aufnahme: Peppone B. – Künstler-Werkstatt“
Dauer:  5:02 Minuten
© 2007



Der Delphin Moby wurde 1960 in den Küstengewässern von Florida geboren.

Mit elf Jahren wurde er entführt und wird sein nunmehr 36 Jahren im berüchtigten Nürnberger Beton-Becken gefangen gehalten.

Dieses ist sein Lied:


Sie jagten mich, ich konnte nicht entkommen,
verletzten mich, waren voll brutal,
haben die Familie mir genommen,
sagt, ist das nicht irrational?


Refrain:

Ich wollte doch nur leben.
Ich wollte leben.

Sie sperrten mich in dies dunkle Verlies.
Sie nahmen mir die Sonne weg.
Sie schlugen mich und quälten mich so fies.
Ich frage mich, zu welchem Zweck.

Sie nahmen mir dann meine Würde weg.
Sie lachten böse über mich.
Meine Tränen waren für sie ein Gag.
Und meine Angst fühlten sie nicht.

Ich bin inzwischen hier nicht mehr allein;
Wir werden mehr -  es ist skurril.
In diesen Knast können wir nicht glücklich sein.

Für uns gibt`s nur das eine Ziel:
Wir wollen frei sein!

4. Wale in Not

Ideengeber/Dirigent: Peppone Bottazzi
Text: Hannelore Gertz
Musik: Richard Peel
Gesang: Richard Peel, Hanni Mooon, Bruno Why?

Gitarre: Bruno Why?
Synthesizer: Richard Peel
Baß: Bruno Why?
Schlagzeug: M50
Authentische Wal-Gesänge
Ton-Ingenieur: M50
Aufnahme in der M50-Künstler-Werkstatt
Dauer: 5:58 Minuten
© 2006



Mensch, du hast wohl kein Gewissen,
läßt die Menschlichkeit vermissen,
denk um, es ist soweit!

Aus Habgier, Lust und Tradition
metzelst du die Wale schon
dahin seit langer Zeit.

Die Meere sind von Blut schon rot,
es sind bald alle Wale tot,
denk um, laß es nicht zu!

Erst wenn der Letzte harpuniert,
die Wale alle massakriert,
gibst du dann endlich Ruh?

5. Wal-Blues

Ideengeber/Dirigent: Peppone Bottazzi
Text: Richard Peel
Musik: Richard Peel
Gesang: Richard Peel, Hanni Mooon, Bruno Why?, M50
Baß: Richard Peel
Klavier: M50
Schlagzeug: Bruno Why?
Authentische Wal-Gesänge
Ton-Ingenieur: M50
Aufnahme in der M50-Künstler-Werkstatt
Dauer: 5:34 Minuten
© 2006


Ich stell' mir vor, ich wär´ ein Wal -
all meine Leute hat man schon umgebracht.

Mein Leben wäre keine Qual,
wär'n da nicht die mit ihrer Niedertracht.

Was haben wir denen denn getan,
daß sie uns töten, sobald sie uns nur sehen?

Sie wollen mein Fleisch und meinen Tran,
nicht meine Gedanken - weil sie mich nicht verstehen.

Ich könnte schreien über die Mörder,
könnte heulen über ihr Tun.

Aber dann am nächsten Morgen, geht es weiter.
Sie lassen die Massaker auf sich beruhen.

Mensch, der du dieses hörst,
hör´ auf zu schweigen und mach' auf dein Maul!

Nimm nicht hin, was uns zerstört,
damit machst du dich schuldig - also sei nicht faul!

Kaufe nichts von unser'm Fleisch
und nichts von unserem Tran.

Laß Walfleisch-Händler kreischen,
weil sie pleite geh'n.


Handle jetzt gegen die Mörder! Schreibe Briefe! Klag sie an!
Tun wir alle es gemeinsam,
wird es peinsam
für die Mörder,
denn: Gemeinsam sind wir stark!

6. Wal-Haleluja

Ideengeber/Dirigent: Peppone Bottazzi
Text: Richard Peel
Musik: trad., Arrangement: Richard Peel
Gesang: Richard Peel, Hanni Mooon, Bruno Why?, M50
Baß: Richard Peel
Schlagzeug: Bruno Why?
Authentische Wal-Gesänge
Ton-Ingenieur: M50
Aufnahme in der M50-Künstler-Werkstatt
Dauer: 5:38 Minuten
© 2006


Eines Tages sind die Wale frei,      (Sing Halleluja!)
dann ist Schluß mit aller Barbarei.     (Sing Halleluja!)

Doch dafür mußt du etwas tun - das geht nicht von allein!
Greif´ die Mörder an in Wort und Bild! 
schlag´ die Harpunen kurz und klein!


Eines Tages hör'n wir ihre Lieder,   (Sing Halleluja!)
wenn wir schwimmen im Meer - immer, immer wieder. (Sing Halleluja!)

Doch dafür mußt du etwas tun - das geht nicht von allein!
Greif´  die Mörder an in Wort und Bild!
schlag´ die Harpunen kurz und klein!

Wir seh'n die Wale springen in hohem Bogen(Sing Halleluja!)
Dann springt mein Herz mit ihnen; das ist nicht gelogen. (Sing Halleluja!)

Doch dafür mußt du etwas tun - das geht nicht von allein!
Greif´  die Mörder an in Wort und Bild!
schlag´ die Harpunen kurz und klein!

Sieh' nur da! Die wunderschöne Fontäne! (Sing Halleluja!)
So wunderschön ist so`ne Wassermähne(Sing Halleluja!)

Doch dafür mußt du etwas tun - das geht nicht von allein!
Greif die Mörder an in Wort und Bild!
schlag´ die Harpunen kurz und klein!

7. Freiheit oder Tod

Ideengeber/Dirigent: Peppone Bottazzi
Text: Richard Peel
Musik: trad., Arrangement: Richard Peel
Gesang: Richard Peel, Hanni Mooon, Reimer Gertz, Bruno Why?, M50
Freddie: Bruno Why?
Gitarre: Erich Kleppten
Synthesizer: Hanni Mooon
Vibraphon: Richard Peel
Baß: Richard Peel
Schlagzeug: M50
Ton-Ingenieur: M50
Aufnahme in der M50-Künstler-Werkstatt
Dauer: 7:22 Minuten
© 2007


Wir besuchten das Delphinarium Nürnberg in Deutschland.

Acht Delphine waren in einem engen Betonbecken zusammengepfercht.

Ein älterer Delphin übertrug uns seine Gedanken und die enthielten dieses Lied:



Ich sah die Freiheit vor langer Zeit
draußen im Meer - so unendlich weit.

Dann kam der Mensch mit seiner Kaltblütigkeit.
Hier so eingesperrt kenn´ ich nur Leid.

Nicht eine Pflanze haben wir hier
in diesem öden, leeren Quartier.

Meine Stimme prallt zurück von der Wand -
glaubt es mir: ich verlier den Verstand!!!!!

Ich sah die Freiheit vor langer Zeit
draußen im Meer - so unendlich weit.

In diesem Knast werden wir noch verrückt.
Laßt uns frei; wir wollen ins Meer zurück.  

Mit mir kam hierher mein Bruder Knut.
Für unsere Wärter empfand er nur Wut.
Knut schlug so lange mit dem Kopf gegen die Wand,
bis er starb - bitte sagt es allen im Land.
*

Ich sah die Freiheit vor langer Zeit
draußen im Meer - so unendlich weit.
Hier im Gefängnis, vom Wahnsinn bedroht,
heißt das Motto: Freiheit oder Tod.

Eines Tages wird Gott uns erhören
und dies marode Gefängnis zerstören.
Unsere Schinder sind geistesgestört!
Helft uns bitte, indem Ihr Euch empört!!!

Ich sah die Freiheit vor langer Zeit
draußen im Meer - so unendlich weit.
Erkämpft unsere Freiheit - ich bitte Euch sehr!
Zerstört das Delphinarium und laßt uns zum Meer.

 *) Derartige Vorfälle ereigneten sich in mehreren anderen Delphinarien - in Nürnberg bisher noch nicht.

Gesamt-Spiellänge:   39:15 Minuten.

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